Verein -

Offener Brief an den niedersächsichen Umweltminister Meyer

Bild - Forschungswolf

Liebe Wolfs -und Naturschützer,

der Freundeskreis freilebender Wölfe e.V. unterstützt die europäische Initiative zum Fall „Mirco“.

Der italienische Verein Io non ho paura del lupo und die ANCA – Austrian Nature Conservation Alliance haben gemeinsam mit zahlreichen europäischen Organisationen ein Schreiben an EU-Umweltkommissarin Jessika Roswall gerichtet.


Es geht um den in Österreich getöteten, GPS-besenderten italienischen Wolf
Mirco — ein Tier aus einem wissenschaftlichen Forschungsprojekt. Bereits zuvor wurde mit Andrea ein weiterer italienischer GPS-Wolf in Österreich getötet.


Insbesondere diese Fälle zeigen: Europäisches Naturschutzrecht wird missachtet, wissenschaftliche Forschung zum Wolf gezielt sabotiert und Abschussgenehmigungen werden willkürlich erteilt. Österreich und die Schweiz sind Todeszonen für Wölfe. Dadurch kann sich keine stabile Verbindung zwischen der alpinen und der zentraleuropäischen Wolfspopulation, zu der die Wölfe in Deutschland gehören, etablieren — obwohl genau diese ökologische und genetische Verbindung notwendig ist, damit die Populationen langfristig über lebensfähig bleiben.


Der Freundeskreis freilebender Wölfe e. V. unterstützt diese Initiative ausdrücklich und wird seine bereits anhängigen Beschwerd
en bei der Berner Konvention und der Europäischen Kommission um weitere Inhalte und Beschwerdegründe ergänzen. Denn auch Deutschlands Umgang mit dem Wolf verstößt mehrfach gegen europäisches Recht.
 

Wölfe brauchen Schutz — keine politisch motivierten Abschüsse.


Lesen Sie hier das Schreiben an die EU-Umweltkommissarin: PDF-Download